My values and
how I see people

Mutual understanding begins with taking people seriously—with their experiences, needs, and different perspectives.

Raum für neue Perspektiven.

01

Umgang mit Konflikten

Konflikte können Stress und Angst auslösen. Zugleich ist ein Leben ohne Konflikte nicht denkbar. Die Auseinandersetzung mit anderen und das gemeinsame Verhandeln können Veränderung ermöglichen und uns wachsen lassen. Dennoch werden Konflikte häufig verdrängt, gemieden oder ausgesessen. Manchmal steht dahinter die berechtigte Sorge, erneut verletzt zu werden.

Als Mediatorin verstehe ich mich als Brücke und Übersetzerin zwischen den Beteiligten. Ich wende mich allen zu und unterstütze sie dabei, ihre Sichtweisen auszudrücken und einander zuzuhören – auch dort, wo Verletzungen und Sprachlosigkeit den Kontakt erschweren.

02

Wertschätzung und Authentizität

Allen zugewandt

Wertschätzung bedeutet für mich, allen Beteiligten einen geschützten Rahmen, Struktur und Raum für ihre Bedürfnisse und Wünsche zu geben. Ich lege mich nicht auf die Sichtweise einer Seite fest. Zugleich begegne ich allen mit einer zugewandten Haltung. So kann Vertrauen in den Prozess und in die Möglichkeit einer Verständigung entstehen.

Klar und aufrichtig

Ich kommuniziere offen und mache mein Vorgehen transparent. Ich reflektiere meine eigene Rolle und meine Werte und respektiere die Beteiligten in ihrem Empfinden. Authentisch zu sein bedeutet für mich auch, Grenzen zu setzen und klar zu benennen. Ehrlichkeit ist eine Voraussetzung für Vertrauen – in mich als Mediatorin und in den gemeinsamen Prozess.

Als Mediatorin verstehe ich mich als Brücke und Übersetzerin zwischen den Parteien im Konflikt.

03

Mut zur Veränderung

Sich einem Konflikt nicht zu entziehen und stattdessen nicht nur auszuhalten, sondern aktiv daran zu arbeiten, diesen zu lösen, erfordert Mut. Mut, auch Schmerz auszuhalten und Vertrauen zu haben, dass eine Veränderung möglich ist. Oft scheint eine Situation so ausweglos, dass es schwer ist sich vorzustellen, dass es überhaupt eine konstruktive Lösung geben kann.

In der Mediation unterstütze ich die Beteiligten bei dem Schritt hin zur Veränderung, indem ich ihnen einen geschützten Raum biete und sie bestärke, ihre Bedürfnisse zu formulieren und sich auch die Sicht des anderen anzuhören. Die Unterstützung kann auch darin bestehen, dass möglicherweise ein Ungleichgewicht zwischen den Beteiligten ausgeglichen werden muss, ohne dabei die Neutralität als Moderatorin des Prozesses zu verlieren.

In der Mediation wirke ich auf die Medianden ein, den Wunsch nach und den Mut zur Veränderung zu nutzen, indem sie sich nicht immer wieder auf das Nichtvorhandene und die Vergangenheit fokussieren, sondern eine Vision entwickeln können, wie eine positive Veränderung für die Zukunft aussehen könnte. Wenn die Beteiligen erkennen, dass es Szenarien gibt, bei denen keiner der Verlierer ist, sondern mit denen beide gut leben können, setzt dies viel Energie frei. Auch wenn aus verfeindeten Parteien nicht unbedingt wieder Freunde werden, entlastet es alle Beteiligten, dass sie wieder miteinander kommunizieren und sich auf das Gemeinsame besinnen können. 

04

Verantwortung übernehmen

Ein wesentliches Merkmal der Mediation, das sie von anderen Verfahren unterscheidet, ist die Verantwortlichkeit der Beteiligten. Sie selbst entscheiden, welche Themen besprochen werden sollen, sie entwickeln mögliche Optionen und entscheiden selbst, welche Lösung für sie die beste ist. Die Beteiligten agieren als Autoren ihrer Handlungen, sie werden dadurch wieder handlungsfähig und identifizieren sich mit den selbst gefundenen Lösungen.

Die Verantwortung der Mediatorin dagegen liegt darin, den Prozess zu strukturieren, zu leiten und zu moderieren. Meine Aufgabe ist es, komplexe und schwierige Konflikte so zu ordnen und zu entwirren, dass die Medianden Schritt für Schritt zu einem für alle tragfähigen Ergebnis kommen können. Dabei unterstütze ich die Medianden in den verschiedenen Phasen der Mediation und stelle sicher, dass alle auch den jeweils nächsten Schritt machen können und wollen.

Es ist in hohem Maße anerkennenswert, dass sich die Medianden der Anstrengung einer Mediation stellen und die Verantwortung für die Zukunft ihrer Beziehung übernehmen. Mein Anspruch ist es, dass die Medianden dies als eine positive Erfahrung erleben, unabhängig von einem konkreten Ergebnis der Mediation.

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